Es ist Sonntag abend und ich habe rueckenschmerzen. Der computer spielt “Damn Loves Instrumentals”, ein album eines freundes von mir, auf heavy rotatation. Es ist die einzige musik die ich noch hoeren kann. Neben mir verschwindet die sonne hinter einer suburbanen skyline. Ab und zu wird mein stackato schreibfluss von einem opossum gestoert, dass auf dem dach sitzt und kratzgeraeusche macht.
Ich habe gestern und heute fast den ganzen tag entweder im liegen oder im sitzten verbracht. Villeicht kommen die reuckenschmerzen aber auch von meiner Pflichtaussfahrt mit meinem alten rennrad. Das einen ,aehnlich der schmutzigen bronze statue vorm ICC-Messegelaende, die an die glorreichen tage der rennradfahrer aus den 20er und 30er jahren erinnern soll, in eine gebueckte haltung zwingt.
War der freitagaben doch noch verhaeltnismaessig ausgelassen, mit billigweisswein von Aldi, dessen saurer geschmack auf der zunge nur mithilfe von eiswuerfeln zu ertragen ist, war der Samstag hingegen ungemien trist. Abgeshen von der mittelmaessigen Bolognese, die bei mir MIttagessen, abendessen und Nachtmahl bekleidete, hatte der tag absolut nix zu bieten. Was sicher nicht nur mit dem dauerregen zu tun hatte, der die ganze waesche auf der leine durchnaesst hat.
So gegen abend habe ich dann verzweifelt eine sms an meine ehmahlige arbeitskollegin Hannah geschickt, die aber auf mein erkunden nach ihrer beschaeftigung auch nur mit “Jst chillin” geantwortet hat.
Spaeter am abend ging dann das alt bekannte spiel vom wechsel zwischen computer und Ferhnseher los. Wurde mir der trashtalk beim chatten zu langweilig, rollte ich mich vor den fehrnseher. Dort lief aber auch nur “Becoming a Misses”, eine sendung, in der burgeoise australische maedchen in ihren mit-zwanzigern mithilfe von zahnstochern das sprechen mit dem Britischen dialekt beigebracht wird. Das ganze nennt sich Real Life Doku Soap, einem aehnlich unsinnigen titel wie die sendung selbt, etwa unter der rubrik tagestips von TVhoeren und sehen. Fehlt nur noch das weisse spitzendeckchen, dass rautefoermig auf einem holzfurniertisch angeordnet ist. Nach zehn minuten ist mir langweilig geworden, und ich laufe in die kueche um ein blick in den kuehlschrank zu werfen. “SBS” ist der einzige sender,so scheint es mir, der nicht alle 10 minuten sein programm mit werbebloecken unterbricht, und somit der einzig shenswerte.
bevor ich auf dem sofa eingeschlafen bin entschloss ich mich noch “Guardian” an zu gucken. Ein Film in dem ein Faltiger Kuestenwache-Veteran in der rolle von Kevin costner ,eigentlich sind seine tage auch schon gezaehlt, nach einem lebensveraendernden Einsatzunfall ein gruppe Rekruten ausbildet, dabei soll sein Autoritaeres Gebruelle und die Menschenverachtenen methoden seine gebrochenheit besonders stark illustrieren. Zu meiner verwunderung bemerkte ich, dass das unscharfe bild des fehrnshers die verpixelung der Raupkopie aufhebt.
Der Sonntag beginnt genauso entspannt wie der samstag abend endete. Im bett las ich den Kultur Teil einer etwa 4 monate alten Zeit Ausgabe. Leider vergass ich das die milch schlecht geworden ist, sodass ich die Flocken in der tasse, die sich schon nach einem drittel abzeichnen, hinunter zwingen muss. Spaeter dann stehe ich auf, und greife nach meinem palm. Doch als ich den “power” knopf druecke verraet mir der schriftzug “keine eintraege” auf dem display meines elektronischen kalenders dass fuer heute wenig ansteht. Ich ziehe meine jeans an und verlasse mein zimmer.
1 Kommentar:
super, ich lese alles gerne!
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