Es wird bald mehr geben.
Donnerstag, 17. Januar 2013
Freitag, 22. August 2008
Ohne Worte
"New York hat keinen
Schlachtensee
Durch Melbourne fliesst
auch nicht die Spree
HongKong hat keinen
Heinrichplatz
Berlin du bist und
bleibst mein Schatz"
Schlachtensee
Durch Melbourne fliesst
auch nicht die Spree
HongKong hat keinen
Heinrichplatz
Berlin du bist und
bleibst mein Schatz"
Montag, 14. Juli 2008
Heute Nacht auf dem Nachhauseweg
Ich stehe mit meinen Mitbewohnerinnen 4th street Ecke Metropolitain Ave in Williamsburg, Brooklyn auf der Suche nach einem Taxi schliesslich haelt ein gelber Jeep an und wir 3 springen auf die Rueckbank. An der Kopflehne des Fahrers klebt sein Ausweis mit Foto. Er, untersaetzt, mit Halbglatze, Brille und rasiertem Kinn guckt droege in die Kamera. Darrunter sein Name "Göcüculou, Mehmet" Ich gucke ihn im Rueckspiegel an.
-"Excuse me. Did you follow the european soccer cup?" eroeffne ich das Gespraech.
-"Yeah. A little bit." antwortet Mehmet.
-"Turkish did well, right?"
-"Yeah, they went quite far."
-"Semi-Finals, was it?"
-"Aah..Yes" sagt er.
Ich nicke anerkennend und gucke aus dem Fenster.
-"There are a lot of Germans Playing for the Turkish National Team, are there?"
-"Yes. How do you know all these things?"
-"Oh-I'm german."
-"You don't look german..You don't sound german."
-"Yeah"
-"Fatih Ceylan? What was his name again?" frage ich.
-"Yeah..Fatih Ceylan. There are a lot of them."
-"But they ready to host a european cup, too, right? I meam Galata Saray they have good stadiums don't they?"
-"Oh yeah..they ready."
Der wagen haelt vor unserem Haus und wir springen raus. Als ich die Wohnungstuer aufschliesse sagt Alyssa:"So you could tell he is turkish just by his name?"
-"Oh I'm from Berlin, thats not too hard" sage ich.
Montag, 23. Juni 2008
Morgens halb eins in Harlem
Ich stehe im Supermarkt vor dem Gebaeckregal.Corn muffins? Ich nehme die Packung in die Hand. Der Dreierpack fuer 99cent? Das waere schon die 3 Packung diese Woche. Ich lege die Muffins in den Einkaufskorb. Und dann noch Schlagsahne fuer die Nudeln. Auf der Suche nach einer Preisauskunft will ich einen Verkaufer fragen. "Excuse me? Do you speak english?" -"No" Vorsichtig versuche ich ein "Combien?" und schuettel die Schlagsahne in meiner Rechten. Er murmelt etwas von "Dollar sixty-nine" und zeigt in richtung Kasse. Ich stell mich an der Kasse an. Obwohl ich der Zweite in der Reihe bin muss ich ein paar Minuten warten. Dan wird die Kasse storniert. Luthals schimpft eine Frau vor mir in der Schlange ueber die irrefuehrende Ettikettierung.
Am Kassenband sehe ich ein selbst gemaltes Schild kleben. "Go home after you finished your shopping." Das "Please" wurde nachtraeglich drueber geklebt. Warum sollte hier laenger bleiben als noetig? Ich kann mir ein Scmunzeln nicht verkneifen. Als ich zahle fragt die Kassiererin: "Why you throwing money at me?" mit einem gespeilten boesen Blick. Ich gucke sie an. "I'm not throwing money at you."
-"Naah. I'm just messing with you..Are you mad at me now?!"
-"No. I'm not mad at you" Ich gucke angestrengt in die Ferne. "Thanks" sage ich als ich die Einkauftueten vom Einpacker entgegen nehme. Er antwortet mit einem "Okay Papi."
Ich trete auf die Strasse. In der Ferne heult ein "Huiu-Huiu-Huiu" Sirenen gerausch, ein Soundtrack zum new yorker Leben.
Ich betrete miene Wohnung und laufe von der Wohnungstuer ins Wohnzimmer. Tesfaye, mein Gastgeber, liegt auf dem Faltsofa und pennt. Er traegt eine ausgewaschene rote Jogginghose mit zwei Hosentraegern, dazu ein zerflettertes Braunes shirt. Auf seinem kopf sitzen zwei brillen, "One for TV, one for reading" wie er eklaert hat. Im Fehrnsehen lauft NYCTV einer der uebr 20 offenen Kanaele. Ein traeger Bayer erklaert einer quirligen Asiatin die Zubereitung von Eisbein. Baschaemt gucke ich aus dem Fenster. Zu meiner Linken sehe ich durch die brauenn Sozialbauwohnungen, den Harlem River, dahinter das Stadion der New York Yankees. Die Scheinwerfer sind an. Ist heute ein Spiel? Geblendet gucke ich aus dem anderen Fenster. Central Park, Upper East Side. Der Himmel ist klar und ich kann bis auf die Kuppel des Empire State Buildings gucken.
"Tadias!" sage ich.
-"What happend?!" Tesfaye schreckt hoch und ich setzte mich auf einen der Drehstuehle. Ich stelle miene Einkaufe auf dem Tisch und lockere meine Schuhe.
Kurze zeit spaeter mache ich mich fertig und verlasse die Wohnung. Ich ziehe meinen MP3-Player aus der Tasche und scrolle bis LTJ Bukem. Die Tueren des Fahsrtuhls gehen auf. Eine Daumen Grosse Kakerlake krabbelt in den Spalt. Geekelt lauf ich in den Fahrstuhl und druecke L fuer Lobby. Wie immer steigt ein beissender Geruch in meine Nase auf. Krokodilhaus. Der schwuele Glaskasten in der Mitte des Berliner Aquarium mit der Komischen Holzbruecke. Ich stutze, verscheuche meine gedanken dann und laechle ueber mich. Ich lasse den Supermarkt rechts liegen und laufe die Stufen der 163rd Street U-Bahnstation runter. Unten angekommen hoere ich in kurzem abstanden ein Piepen was mir die Einfahrt eines Zuges signalisert. Ich beeile mich mein Ticket aus der tasche zu nehmen und ziehe es durch den Kartenleser. Auf dem Schild ueber den Schranken steht "Downtown & Brooklyn"
Heute bei meinem Praktikum
Mittwoch Vormittag:
Es ist kurz vor zwölf. Ich bin vor etwa einer Stunde zur Arbeit gekommen. Verschlafen klicke ich mich durch craigslist.com auf der suche nach einem Zimmer.
Renaud ,mein schwuler Chef, kommt aus dem Hinter-Bureau in die Gallerie geschneit. "Renaud!" sage ich. Er dreht sich um. "Habe ich eigentlich schon meine eigene e-mail Adresse hier?" Er guckt fragend in den Raum. "There's an intern email adress. Its intrern@elproyecto.com", wirft Paul ein.
-"Uuuh..I never knew that" sagt Renaud.
"Did you had your lunch yet?" sagt Renaud und blinzelt mich ueber den Thresen an.
-"No", sage ich, "I gotta get working on..."
-"You better be!" sagt er ironisch."The project..La.La.La. What do ytou think this all about? Fun and games?" flunkert er.
Er zieht seine Designer Sonnenbrille an und sein Handy aus der Tasche. "I'm off to lunch now" und schluerft mit seinen Loafers uebers Laminat zum Ausgang.
Es ist kurz vor zwölf. Ich bin vor etwa einer Stunde zur Arbeit gekommen. Verschlafen klicke ich mich durch craigslist.com auf der suche nach einem Zimmer.
Renaud ,mein schwuler Chef, kommt aus dem Hinter-Bureau in die Gallerie geschneit. "Renaud!" sage ich. Er dreht sich um. "Habe ich eigentlich schon meine eigene e-mail Adresse hier?" Er guckt fragend in den Raum. "There's an intern email adress. Its intrern@elproyecto.com", wirft Paul ein.
-"Uuuh..I never knew that" sagt Renaud.
"Did you had your lunch yet?" sagt Renaud und blinzelt mich ueber den Thresen an.
-"No", sage ich, "I gotta get working on..."
-"You better be!" sagt er ironisch."The project..La.La.La. What do ytou think this all about? Fun and games?" flunkert er.
Er zieht seine Designer Sonnenbrille an und sein Handy aus der Tasche. "I'm off to lunch now" und schluerft mit seinen Loafers uebers Laminat zum Ausgang.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Neulich bei der Arbeit:
"Komisch" sage ich. "Ich dachte heute sei Feiertag, dann muesste ein Restaurant doch voll sein." -"Nein. Heute ist juedischer Feiertag. Da bleiben die Leute zuhause und feiern mit ihrer Familie" sagt Tova, meine Kollegin.-"Achso."
-"Du Feierst keine Feiertage?"
-"Nein, meine Familie ist nicht Religioes."
-"Was macht ihr dann?"
Ich gucke sie unverstaendlich an. "Listen i don't belive in God", sage ich. Sie guckt mich ein, zwei Augenblicke lang an.
-"Wie soll das Leben dann entstanden sein, wenn es keinen Gott gibt?!" Ich wende mich ab um ein Schmunzeln zu verbergen.
-"I don't know."
-"'I don't know'-Thats your answer for everything..Don't you wana know?!"
-"Es war einfach da sage ich; Es gibt keine Erklaerung dafuer warum es Leben auf dem Planet Erde gibt..Es gibt keine Erklaerung dafuer warum wir Leben. Es gab da diese Amoeben,Einzeller," fuege ich hinzu "und aus denen haben sich dann die Lebewesen entwickelt. Dinosaurier und so. Weisst du doch selber..Lernt ihr das nicht in der Schule?"
-"Doch. Natuerlich..So you belive in science?!"
-"What do you mean 'In science?'" will ich wissen. "I belive in mathematics, logic. How can I believe in something thats invisible?! Have you ever seen him? Whats his name anyway?!"
-"Oh he's got a lot of names. God, Allah, Egser. You can call him what you want."
Eine Gruppe von Leuten verlaesst das Restaurant. Tova bringt die Rechnung zur Bar und legt die Geldscheine auf den Tresen. 'In God We Trust' denke ich.
-"Du Feierst keine Feiertage?"
-"Nein, meine Familie ist nicht Religioes."
-"Was macht ihr dann?"
Ich gucke sie unverstaendlich an. "Listen i don't belive in God", sage ich. Sie guckt mich ein, zwei Augenblicke lang an.
-"Wie soll das Leben dann entstanden sein, wenn es keinen Gott gibt?!" Ich wende mich ab um ein Schmunzeln zu verbergen.
-"I don't know."
-"'I don't know'-Thats your answer for everything..Don't you wana know?!"
-"Es war einfach da sage ich; Es gibt keine Erklaerung dafuer warum es Leben auf dem Planet Erde gibt..Es gibt keine Erklaerung dafuer warum wir Leben. Es gab da diese Amoeben,Einzeller," fuege ich hinzu "und aus denen haben sich dann die Lebewesen entwickelt. Dinosaurier und so. Weisst du doch selber..Lernt ihr das nicht in der Schule?"
-"Doch. Natuerlich..So you belive in science?!"
-"What do you mean 'In science?'" will ich wissen. "I belive in mathematics, logic. How can I believe in something thats invisible?! Have you ever seen him? Whats his name anyway?!"
-"Oh he's got a lot of names. God, Allah, Egser. You can call him what you want."
Eine Gruppe von Leuten verlaesst das Restaurant. Tova bringt die Rechnung zur Bar und legt die Geldscheine auf den Tresen. 'In God We Trust' denke ich.
Dienstag, 13. Mai 2008
Times Square
Montag, 12. Mai 2008
Isaach De Bankolé
Es ist Freitagnachmittag und ich bin auf dem Weg ins MOMA. Ich stehe gerade im Fahrstuhl als im 6. Stock die Tuer auf geht. Ein Kerl betritt den Fahrstuhl.
Ich stutze. Ich kenne das gesicht. Er traegt eine graue Wollmuetze auf dem Kopf und schwarze Schlappen an den Fuessen. In der Hand haelt er eine Tuete Nuesse. Der Fahrstuhl fahert weiter.
Ich hatte ihn schon einmal vorher im Fahrstuhl gesehen und war genauso verwirrt.
Der Fahstuhl passiert den 5. Stock.
Isaach De Bankolé schiesst es mir durch den Kopf.
Vierter Stock.
Der Schauspieler, der Raymond, den Haitianischen Eisverkaufer gespielt hat in Jim Jarmushs "Ghost Dog-The Way of The Samurai"
Dritter Stock.
"Good Calcium! Good Calcium!" seine Worte hallen mir durch den Kopf.
Zweiter Stock.
"Otomo", der Asylant aus dem gleichnamigen Film, der ,gejagt von Rechtsradikalen, ums Leben kommt.
Erster Stock.
Im Seitenprofil sieht er ganz anders aus.
Der Fahrstuhl kommt zum Halt.
Immer noch nicht 100%ig sicher traue ich mich etwas zu sagen: "I like your movies." Er ,gerade am kauen, vernieigt sich und verschluckt sich dabei fasst an seinen Nuessen. Ich steige aus dem Fahstuhl. Also Doch! Mit schlotternen Knien laufe ich in richtung Haustuer. Ich gehe zur U-Bahnstation und werde ganz nass dabei. Ich hatte nicht gemerkt dass es zu regnen angefangen hat.
Montag, 21. April 2008
New York
Vorgestern in der Upper East Side:
Ich bin im Riche-Lute-Bzirk gelandet. Gerade eben sass ich noch auf den Stufen des Museum of Modern Art und habe mir den fruehlingshaften Sonnenuntergang auf den Fassaden der Fith Avenue angeguckt. Auf der Suche nach einer U-Bahn Station irre ich jetzt umher. Es ist schoen hier. Die Tulpen auf dem gruenen Mittelstreifen der Parkavenue stehen in Lachsfarbenen Bluehten und verleihen ihr einen gepflegten Eindruck. Ab und an sieht man Latinos in Conciergeuniformen ein gekonntes Laecheln formen. Ueber die Strasse erblicke ich eine ueppige Frau in einem pinken Galakleid. Trotz der vielen Raffung wirkt es unvorteilhaft an ihr. Neben ihr steigt ein Kerl mit Frack aus einem schwarzem Lincoln Town Car.
Vor mir lauft ein Maedchen , anfang 20, mit 2 jungs im Grundschulalter. Ihr franzoesischer Akzent macht es mir schwer sie zu verstehen. Ich glaube sie etwas von Fussball sagen zu hoeren und die Jungs triumphieren.
Auf der Madison Avenue dann steige ich in den M2-Bus, der mich uptown nach Harlem bringen wird. Mir zeigt sich ein vertrautes Bild. Von den 48 Leuten im Bus zaehle ich 6 Weisse. Der Bus nimmt fahrt auf und gemeinsam fahren wir an den schicken, europaeisch aussehenden Cafes richtung Norden.
Freitag, 18. April 2008
Seattle Grace Studios
Als wir das Set betreten ertoent ein lautes "Naark!". Revis rollt sofort eigenartig ueber ihre Ferse ab beim Laufen. Ich mache es ihr gleich. Als wir den Ausgang des Krankenhauses erreichen wird laut "Cut!" gerufen. Auf einmal beginnt das Studio zu leben. Midestens 50 verschiedene Stimmen plaudern, etwa 100 Fuesse scharren. Revis springt von einer Sekunde auf die andere zurrueck in den Laufschritt sodass ich Probleme habe aufzuschliessen. Einen Moment spaeter stehe ich in der Notaufnahme. Von oben scheint falsches Sonnenlicht durch Jalousienen herrab. Der Empfangsberreich und die velen technischen Helfer, die hier ohnehin schon surrealaussehen wirken jetzt noch viel unwirklicher. Von hinten peikt ein Rollstuhl und en EKG in meinen Ruecken. "Thats all real" fluestert Revis mir mit grosser Mimik zu. Ich gucke sie an, dann auf die Highheels an ihren Fuessen. Deshalb das alberne Geschleiche eben.
In einem Tuerbogen steht Kate Walsh(Dr.Montgomery-Shepherd) und schminkt sich mit einem Handspiegel nach. Ich gucke mir die verschiedenen Poster an der Wand an, die inhaltlich ueberhaupt keinen Sinn machen.
Revis kommt auf mich zu. "Okay, that was the Martini. Thats old Hollywood lingo for final shot" sie laechelt.
Es ist Montag Abend. Ich bin am Dreh von Grey's Anatomy in den Channel Seven Studios in Los Feliz, Los Angeles. Revis, meine Babysitterin von vor 20 Jahren und jetzige Gastgeberin, arbeitet hier als Editor.
Wir laufen rueber zum anderen Studio. "And Action!" sagt der Regisseur. Auf der Rueckenlehne seines Stuhls steht "Director" gedruckt. Er und der Assistent Director sitzen vor zwei Monitoren und sehen sich den Dreh live an. In der zweiten Reihe sitzen Screenwriter, Scriptwriter und Cinematograf, wie ihn sein Lichtmesser um den Hals ausweist, klassisch auf Stoffklappstuehlen. Auf den Monitoren sieht man Schauspieler auf und ab laufen. Ungefaehr 20 mal, so fuehlt es sich an, springt eine Person vom Sessel und lauft durchs Zimmer bis sie in der Mitte stehen bleibt. Manchmal lacht der Regisseur auf und verlangt nach Wiederholung. Die ganze Szenerie macht einen Eindruck wie ein "Behind the scenes special". Doch der Umgangston am Set ist locker, fast familiaer. In jeder Drehpause wird geplaudert. Woher ich komme, was ich mache und ob ich auch Fan der Serie sei werde ich gefragt.
Ich unterhalte mich mit T.R. Knight(George O'Mally) der mir ganz aufgeregt von seiner Berlin-Reise erzahlt. "Oh you're german?! I went to Berlin last year. I stayed at Potsdamer Platz and went to the Museum Island and after to uuh..Prenberg?"
"Prenzlauerberg."
"Yeah. Its an intresting city; you can walk a lot and explore the diffrences between.." er guckt suchend in die luft.
"The east and the west."
"Yeah Yeah"
Als Revis und ich das Studiogelaende verlassen faehrt T.R. mit einem Golf Cart an uns vorbei. "It was nice to meet you Rafael." Er laechelt und setzt einen etwas verwirrten Blick auf.
"See ya" sage ich.
Freitag, 28. März 2008
Die Nachfrage bestimmt das Angebot
Mittwoch, 19. März 2008
Samstag, 15. März 2008
Los Angeles
Heute abend auf dem Nachhauseweg:
Die Strasse die mich nach Hause fuehrt ist gesperrt. Auf einem Schild steht “DETOUR”, darrunter weist ein Pfeil nach rechts.. Obwohl ich das Scheinwerferlicht von von weit sehen konnte musste ich unvermittelt anhalten.
Aus der Ferne sehe ich aufemotzte Wagen mit Unterbodenbeleuchtung. Die Lampen unter den autos tauchen den Asphalt unter ihnen in neonfarbenes Licht, sodass sie eine art Aura bekommen, den diese Wagen definitiv nicht verdient haben. Abseits steht ein Schwarzer Hummer, jenes Fahrzueg welches ,von der US-Armee entwickelt, von George Bush Senior zum Krieg gegen Saddam in Kuwait eingestzt wurde.
Vor mir lehnt ein Polizist auf seinem Motorrad, dessen Anwesenheit wohl eher representatiever Zwecke dient. Im Wiederschein des Flutlichtes glaenzt seine schwarze Glatze. An seinem Aufzug erkennt man ihn als Motorradstreife. Seine Legins sind marine blau und haben an der Seite einen schmalen weissen Streifen, aus rein modischen Aspekten, wie es schent. Darrueber gezogen hat er Reiterstiefel die ihm bis zu den Knien reichen. Die Schroftflinte am Heck seines Motorrads, steht von zwei Riemen gehalten in der Luft.
Ich trete einen Schritt naeher und frage nach dem Titel des Filmes welcher hier gedreht wird. Mit einem fragenden Singsan wirft mir der Polizst ein flapsiges “Fast and Furious Four ? ” zu.
Dienstag, 19. Februar 2008
Flying Lotus
Als erstes faellt mir auf, dass die kasse am eingang des klubs auch wirklich eine kasse ist. 10$ steht auf der preisanzeige die aus dem weissen kasten herausragt.. Ein guter preis fuer ein kuenstler von diesem rang und namen denke ich.
Ich stelle mich an um mir ein stempel zu holen, als mich von hinten jemand anspricht: “Hey Raf.” Ich drehe mich um. Mein Kumpel Shane laechelt mich an. Zu seinem langem braunem haar traegt er jetzt auch noch ein vollbart.
Wir setzten uns zu seinm kumpel ins auto um den auftritt ab zu warten. Neben den crème farbenen kordsitzen faellt mir auf, dass der Wagen extrem vermuellt ist. was sicher auch mit dem platzangebot zu tun hat, das hier reichlich gross ist. Das angebot, mich auszuruhen wenn ich muede sei, lehne ich dankend ab. Shane und sein Kumpel machen sich daran ihren karton Pfirsichwein zu leeren.
So gegen 12 mache ich mich auf um in den klub zu gehen. Das ambiente erinnert an die HipHop klubs die ich vor 5 jahren besucht habe. Nur auf australisch halt. Alles etwas Modischer als zuhause, unbestaendiger.
Als Lotus das Podest betritt glaube ich fuer ein einen kurzen moment Feierlichkeit im raum aufkommen zu spueren. Doch ein grossteil der Gaeste nimmt kaum notiz von ihm. Er schliesst sein MacBook an den Strom an, und neigt sich nach vorn um ins Mikro zu sprechen: ”Hi. My name is Steve. I’m from Los Angeles.” Er laechelt breit.
Nachdem er fuer gute zwei stunden ein super virtuoses set gespielt hat stelle ich mich zu den autogrammjaegern um mir eine CD zu kaufen. zehn minuten stehe ich dumm herrum, bis Ich dann endlich in seiner unimittelbaren naehe bin. Doch die menschentraube draengt mich ab, sodass ich beinahe ueber eine Kiste Falle.
Missmutig und wie ein verlierer laufe ich zu shanes Wagen zurrueck. Die 6er Paqckung Pfsirsichwein ist inzwischen leer. Wir versuchen ein paar worte uber den auftritt zu wechseln, doch shane scheint wenig begeistert zu sein: “I didn’t liked the show” haucht er mich an.
Ich gehe zurrueck in den Klub, um mich zu verabschieden. Drinnen angekommen mache ich einen moment halt, um mich um zu schauen. In dem moment lauft Lotus an mir vorbei und unsere blicke treffen sich. Er gibt mir die Hand und Ich gratuliere ihm zu seinem auftritt. Als ich ihm erzahle dass ich berliner bin ist er erfreut:”Oh Berlin!? You got some sick grafitii art over there.” Wir wechseln ein paar worte, und bevor er sich fuer seinen feuchten haendedruck entschuldigt, drueckt er mir zum abschied einen getraenkegutschein in die hand. Ich gehe zur bar.
Pankow
Seit etwa 3 wochen arbeite ich hier in einer baeckerei nicht weit von meinem haus entfernt. Die arbeit ist wenig anspruchsvoll. Mein job besteht grundsaetzlicha darin, broetchen, baguettes und Foccacia zu kneten, in die richtige form zu bringen und dann in den ofen zu schieben. Gluecklicher weise habe ich diesen echt entspannten Kerl, Justin, ein weisser suedafrikaner aus Capetown, dessen gehilfe ich bin.
Wir kommen also einmal auf musik zu sprechen, und es stellt sich herraus, dass er lustiger weise ein grosser fan von deutschem industrial ist. Einmal fragt er mich nach der bedutung eines wortes und malt die buchstaben “”P-A-N-K-O-W” in den mehl. Ich erklaere ihm, das es ein bezirk in berlin sei, es also keine tiegfere bedeutung in dem wort gaebe.
Eines tages dann kommt die mutter meines mitbewohners Rowan zu hause vorbei, und bringt ihren freund Alex mit. Er verhaelt sich sehr zurrueckhaltend waerend er da ist, gibt mir aber zum gruss die hand. Als die beiden dann gegeangen sind erzahlt mir Rowan, dass der freund ihrer mutter mal fuer einige zeit in berlin gelebt hat, und dort sogar in einer band namens pankow gespielt habe. Eine art Rockband, die zu ihren zeiten sehr bekannt war.
Wir kommen also einmal auf musik zu sprechen, und es stellt sich herraus, dass er lustiger weise ein grosser fan von deutschem industrial ist. Einmal fragt er mich nach der bedutung eines wortes und malt die buchstaben “”P-A-N-K-O-W” in den mehl. Ich erklaere ihm, das es ein bezirk in berlin sei, es also keine tiegfere bedeutung in dem wort gaebe.
Eines tages dann kommt die mutter meines mitbewohners Rowan zu hause vorbei, und bringt ihren freund Alex mit. Er verhaelt sich sehr zurrueckhaltend waerend er da ist, gibt mir aber zum gruss die hand. Als die beiden dann gegeangen sind erzahlt mir Rowan, dass der freund ihrer mutter mal fuer einige zeit in berlin gelebt hat, und dort sogar in einer band namens pankow gespielt habe. Eine art Rockband, die zu ihren zeiten sehr bekannt war.
Heute nachmittag auf dem Weg in den Sueden der Stadt
Ich fahre an meinem alten Haus in South Yarra vorbei, in dem ich fuer gewohnlich gewohnt habe. Der durch den Yarra River abgegrenzte Sueden Melbournes gilt als die Wohlhabende seite der stadt. so ist die stadtlandschaft eine andere:
Obwohl die sonne schon seit sechs stunden ballert ist der rasen vor dem Domain Apartment building saftig gruen. Wahrscheinlich wurde die nabe vor kurzem ausgewechselt.
Schueler besteigen die strassenbahn auf ihrem nachhause weg. hemdstarke laesst die kraegen ihrer uniformen streng streng nach unten zeigen. Aus der ferne blendet mich der Lichtreflex eines mercedes, dass ich meinen blinken senken muss.
Wie immer leuchten die mauern der villa quer uber die strasse in getuechtem Weiss. Mir war sie schon oefters aufgefallen, nur fuehrte mein weg nie darran vorbei. Wie verdoerrte trauben haengen kameras in verdunkelten glaskugeln die fassade herrunter. Zwei kamerakugeln, eine fuer jede ecke. Auf einem schildt liest man “Doberman Crossing” auf gelbem grund. Von weitem kann ich die vetraute silhouette eines vogels erblicken. Ich trete einen schritt naeher und entecke Deutsche sprache: ”generalkonsulat der bundesreuplik deutschland”, so unterrichtet mich ein schaukasten.
Obwohl die sonne schon seit sechs stunden ballert ist der rasen vor dem Domain Apartment building saftig gruen. Wahrscheinlich wurde die nabe vor kurzem ausgewechselt.
Schueler besteigen die strassenbahn auf ihrem nachhause weg. hemdstarke laesst die kraegen ihrer uniformen streng streng nach unten zeigen. Aus der ferne blendet mich der Lichtreflex eines mercedes, dass ich meinen blinken senken muss.
Wie immer leuchten die mauern der villa quer uber die strasse in getuechtem Weiss. Mir war sie schon oefters aufgefallen, nur fuehrte mein weg nie darran vorbei. Wie verdoerrte trauben haengen kameras in verdunkelten glaskugeln die fassade herrunter. Zwei kamerakugeln, eine fuer jede ecke. Auf einem schildt liest man “Doberman Crossing” auf gelbem grund. Von weitem kann ich die vetraute silhouette eines vogels erblicken. Ich trete einen schritt naeher und entecke Deutsche sprache: ”generalkonsulat der bundesreuplik deutschland”, so unterrichtet mich ein schaukasten.
Dienstag, 12. Februar 2008
Montag, 21. Januar 2008
Neulich im Klub
Mein deutscher Kumpel Vince und ich stehen an der Bar:
Die Barkeeper am sind am herrumwirbeln. Glaeser werden entgegengenommen, drinks ausgeschenkt und abkassiert, Kuehlschraenke werden nachgefuellt.
Vor uns steht der Flasdchenbestand. Smirnoff, Bombay, Metaxa steht neben Jaeger, Jimmy und Dooey’s. Fertig bestoepselt, eine Armlaenge entfernt.
Vince:”Krass. Wie unbewacht die Flaschen hier sind.”
Ich:”Ja. Melbourne halt.”
Gerade eben auf dem nachhause Weg
“Excuse me!” ich guck mich um; “hast du eine Sekunde zeit?” zwei Sakkos kommen auf mich zu. Ich: “Uuum yeah. Sure.” Ich steige von meinem Fahrrad.
Peter und sein Kollege erklaeren mir, dass sie mich fuer ein foto Shooting fuer den Lokalteil einer Zeitung haben wollen. Es gehe um ein mode special.
Ich fahre darraufhin zum set, 2 Querstrassen weiter. Vor einer grafitti bemalten Wand ist eine Leinwand aufgestellt. Ein ueberschwaengliches Fotografenteam begruesst mich.
Nachdem in einer halben Minute etwa 50 Bilder von mir geschossen wurden werde ich interviewt: Woher ich meine Modeinspiration nehme und wo ich anschliessednd shoppen gehe werde ich gefragt. Obwohl ich mich bemuehe macht meine Antwort wenig Sinn. Am Ende nennt mir Peter das Erscheinungsdatum der Ausgabe und gibt mir seine Visitenkarte. Auf der Karte steht “The Age”, Melbournes groesste Zeitung.
Sonntag, 30. Dezember 2007
Weihnachten in Aussie-Land
Mir geht es gut. Es ist Montag Nachmittag und ich sitze im Garten eines schicken Einfamilienhauses. Neben mir steht ein Tisch mit Glasplatte und darrauf mein italienisches Bier. Bis grade eben habe ich noch australische hoeflichkeits Gespraeche gefuehrt. Wie mir Melbourne gefalle und ob ich Zuhause vermisse wuerde ich gefragt. Nachher esse ich Kasserolle mit Jaegersauce, dazu gibt es Weisswein.
Es ist der 25. Dezember, in Australien feiert man Weihnachten. Obwohl ich Weihnachten ohne meine Familie verbringe fuehle ich mich aufgehoben. Um mich herrum wird gesmalltalked um die allgemeine Beklommenheit zu lockern so scheint es, so wie es sich unbekannte Australier traditionell immer tun. “Are we all stupid?” fragt mich einmal die Grossmutter. Der auf ihre Frage jedoch sofort mit entschuldigendem Gelaechter ins Wort gefallen wird. Ich laechel sie an, und verneine. Darraufhin setzte ich mich zu ihr, und sie erzaehlt mir von ihrer Reise nach Europa, die sie nach ihrer Pansion gemacht hat.
Spaeter am Nachmittag dann faulenze ich im Fehrnsehzimmer. Es faellt einem leicht sich in der Betriebsamkeit einer kinderreichen Familie zu entspannen. Selbst wenn dann im Gegentausch Plastikspielzeug aus Sofaritzen piekt. Der 1 meter mal 70 zentimeter grosse Plasmabildschirm zeigt “Babe”, ein kiscthige Komoedie, wie ich finde. Die Soehne, etwa 7 und 9, zocken auf ihren Nintendo DS. Ab und zu bestellen sie mit schokoladigen Muendern Sandwiches bei ihrer Mutter. Mein Kopf ist immer noch bedutend schwerer als sonst. Vielleicht waren die Biere in der Sonne doch so keine gute Idée..
Es werden Meeresfreuchte gegrillt, die bis auf die Prawns aber wenig lecker sind. Neben den gummihaften Kalamaris, die sowieso keiner haben will, schmecken die Austern extrem gurkig. Die Krone setzt dem ganzen dann das australische bier auf, dass sich mit dem Fisch zu einem absonderlichen Geschmack im Mund formt. “An australian classic” wird mir beteuert sei das. Was ich nur mit einem “Oh, really!” quittiere.
Am Abend nimmt mich mein Mitbewohner zu einer Party mit. Die Location gefaellt mir. Wie ich es aus Berlin kenne, ist die Party in keiner “gemachten” Raeumlichkeit, sondern in einem Lagerhaus. Ich finde ein paar Typen mit denen ich Trashtalk mache. Wir unterhalten uns ueber dies&das: Futurama, Fehrnsehen, Gesellschaftsunterschiede. Der 90’s pop wummert und ab und an dance ich ein wenig. Neben mir tanzt ein Kerl mit ausladener Gestik. Er muss viel zeit verbracht haben MTV zu studieren, denn seine Tanzschritte aehneln denen von MC Hammer. Als er die Tanzflaeche verlaesst bittet er mich darum seinen Platz frei zu halten. Was ich anfangs auch mache. Als er aber nach einer Viertelstunde nicht wieder da ist vergesse ich meine Pflicht, was nun ohnehin egal ist, da sich die Party inzwischen extrem geleert hat.
Der Nachhauseweg gestaltet sich verwirrt. Arthurton ecke Nicholsonstreet gucke ich auf mein Stadtplan als ich aus der ferne ein “Are you serious!?” zugerufen bekomme. Es muss ein bizarres Bild gewesen sein das ich abgegeben habe. Morgens um sechs, wenn die Sonne ueber Melbourne aufgeht, die Temperatur ihren Tagestiefstpunkt erreicht hat und die Strassen leer gefegt sind, steht jemand voellig durch vom party machen, mit Stadtplan in der Hand auf der Strasse, und sucht nach seinem Weg nach Hause. Angestochert von meinem Bild wanken zwei Kerle auf mich zu. Sie haben drogenstarre Blicke in den Augen und Blumenstraeusse in der Hand. Als ich sie frage wohin sie gehen kriege ich ein “Warehouseparty” zugeworfen. Ich drehe mich um, und lauf nach hause.
Montag, 24. Dezember 2007
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Neulich im Supermarkt
Mein Kumpel Matthew und Ich stehen an der Fleischtheke, ueber uns ein Schild mit der Aufschrift "Delicatessen":
Ich:How do you pronounce that?(zeig auf das schild)
Er:"Delicatessen"(guckt mich forschend an)
-Yeah.. thats german.
"Oh really!"(er laechelt, guckt zur Seite)
Ich:How do you pronounce that?(zeig auf das schild)
Er:"Delicatessen"(guckt mich forschend an)
-Yeah.. thats german.
"Oh really!"(er laechelt, guckt zur Seite)
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Heut Morgen in der S-Bahn:
Ich blaetter durch "Der Spiegel". Mein Gegenueber sagt: "Ssprekken ssie doitsh?"
Ja..?
"Kruess Gott Dann"
Hallo.
"Iist das eine aktuelle Ausgabe?", zeigt auf meine zeitschrift.
Aehm..nee. Vom 30.07. So its about 4 month old.
"Ah ja"
Ja..?
"Kruess Gott Dann"
Hallo.
"Iist das eine aktuelle Ausgabe?", zeigt auf meine zeitschrift.
Aehm..nee. Vom 30.07. So its about 4 month old.
"Ah ja"
Sonntag, 16. Dezember 2007
Ein Verlorenes Wochende
Es ist Sonntag abend und ich habe rueckenschmerzen. Der computer spielt “Damn Loves Instrumentals”, ein album eines freundes von mir, auf heavy rotatation. Es ist die einzige musik die ich noch hoeren kann. Neben mir verschwindet die sonne hinter einer suburbanen skyline. Ab und zu wird mein stackato schreibfluss von einem opossum gestoert, dass auf dem dach sitzt und kratzgeraeusche macht.
Ich habe gestern und heute fast den ganzen tag entweder im liegen oder im sitzten verbracht. Villeicht kommen die reuckenschmerzen aber auch von meiner Pflichtaussfahrt mit meinem alten rennrad. Das einen ,aehnlich der schmutzigen bronze statue vorm ICC-Messegelaende, die an die glorreichen tage der rennradfahrer aus den 20er und 30er jahren erinnern soll, in eine gebueckte haltung zwingt.
War der freitagaben doch noch verhaeltnismaessig ausgelassen, mit billigweisswein von Aldi, dessen saurer geschmack auf der zunge nur mithilfe von eiswuerfeln zu ertragen ist, war der Samstag hingegen ungemien trist. Abgeshen von der mittelmaessigen Bolognese, die bei mir MIttagessen, abendessen und Nachtmahl bekleidete, hatte der tag absolut nix zu bieten. Was sicher nicht nur mit dem dauerregen zu tun hatte, der die ganze waesche auf der leine durchnaesst hat.
So gegen abend habe ich dann verzweifelt eine sms an meine ehmahlige arbeitskollegin Hannah geschickt, die aber auf mein erkunden nach ihrer beschaeftigung auch nur mit “Jst chillin” geantwortet hat.
Spaeter am abend ging dann das alt bekannte spiel vom wechsel zwischen computer und Ferhnseher los. Wurde mir der trashtalk beim chatten zu langweilig, rollte ich mich vor den fehrnseher. Dort lief aber auch nur “Becoming a Misses”, eine sendung, in der burgeoise australische maedchen in ihren mit-zwanzigern mithilfe von zahnstochern das sprechen mit dem Britischen dialekt beigebracht wird. Das ganze nennt sich Real Life Doku Soap, einem aehnlich unsinnigen titel wie die sendung selbt, etwa unter der rubrik tagestips von TVhoeren und sehen. Fehlt nur noch das weisse spitzendeckchen, dass rautefoermig auf einem holzfurniertisch angeordnet ist. Nach zehn minuten ist mir langweilig geworden, und ich laufe in die kueche um ein blick in den kuehlschrank zu werfen. “SBS” ist der einzige sender,so scheint es mir, der nicht alle 10 minuten sein programm mit werbebloecken unterbricht, und somit der einzig shenswerte.
bevor ich auf dem sofa eingeschlafen bin entschloss ich mich noch “Guardian” an zu gucken. Ein Film in dem ein Faltiger Kuestenwache-Veteran in der rolle von Kevin costner ,eigentlich sind seine tage auch schon gezaehlt, nach einem lebensveraendernden Einsatzunfall ein gruppe Rekruten ausbildet, dabei soll sein Autoritaeres Gebruelle und die Menschenverachtenen methoden seine gebrochenheit besonders stark illustrieren. Zu meiner verwunderung bemerkte ich, dass das unscharfe bild des fehrnshers die verpixelung der Raupkopie aufhebt.
Der Sonntag beginnt genauso entspannt wie der samstag abend endete. Im bett las ich den Kultur Teil einer etwa 4 monate alten Zeit Ausgabe. Leider vergass ich das die milch schlecht geworden ist, sodass ich die Flocken in der tasse, die sich schon nach einem drittel abzeichnen, hinunter zwingen muss. Spaeter dann stehe ich auf, und greife nach meinem palm. Doch als ich den “power” knopf druecke verraet mir der schriftzug “keine eintraege” auf dem display meines elektronischen kalenders dass fuer heute wenig ansteht. Ich ziehe meine jeans an und verlasse mein zimmer.
Dienstag, 11. Dezember 2007
Sonntag, 2. Dezember 2007
Yo Ma Man Rafael from Germany!
Die australier sind verloren. Ich arbeite seit Montag bei SUPRE.So eine art australisches H+M. Ich “mach” dort die tuer. Dass heisst taschenkontrolle am ausgang des ladens. Meine Tuer kollegen sind alle amerikaner, und einer von ihnen, Curtis aus Brooklyn, hatte gestern abend einen gig in einem R’n’B-schuppen in der city.
Mein Gott.Ich war mal wieder im falschen film .
Ich komm ersmal so um 23.30 an und der club is leer. Es sind etwa 20 leute im ganzen laden. Abstossend gestylte maedchen tanzen zu schlechter R’n’B-Pussycat-Dolls-Musik, und meine Kumpels von der arbeit, Tane und Alex, sind schon voellig durch, weils sie von einer houseparty kamen auf der es free drinks gab.
Die beiden machen ersmal shit talk nach bester amerikanischer manier; Tane fuert mir seine deutsch kenntnisse vor denn “I was attending german classes back in the states. But I never listened to them. There was even a trip to berlin and munich. But I dint went there.” Er fuehrt fort “Ik sprekke doitsch. Mein naem is Tane.” Anschliessend zaehlt er von 1-10, wobei die sieben ihm schwer faellt.
So weit so schlecht. Ich setz mich in die kunstleder-sitzecke um ein bisschen zu entspannen. Auf ein paar plasmabildschirmen lauft ein auslaendischer film mit untertiteln, doch die sex szenen wirken seltsam unangebracht.
Der klub fuellt sich im laufe der zeit und ich fange an auf der sitzecke zur seite zu rutschen um platz fuer andere zu machen. “I love your hair!” wirft ein somalisch aussehendes maedchen von der seite ein.”Thanks” entgegne ich. “Where are you from?” hagt sie nach. “Germany” antworte ich. Sie blickt verachtend zur seite. “You’re german?” frgat sie darrufhin noch einmal, jedoch hat diesmal den mund halb weit geoffnet um ihrer empoerung ausdruck zu verleihen. Ich wende mich ab.
Irgendwann tritt dann Curtis a.k.a. Chase Money auf und legt einen halb gelungenen auftritt hin, was sicher nicht nur mit den gecoverter beats zu tun, sondern auch mit der technik. Als ich den heimweg antrete gucke ich auf die uhr: mein letzter zug ist vor einer halben stunde abgefahren.
Samstag, 24. November 2007
Ein paar fotos..
Donnerstag, 15. November 2007
ESPRIT: The World is our Culture
Scheisse.das war eine vorstellung.
ich war grad bei meinem ersten vorstellungsgespraech hier in melbourne. ich hatte mich bei klamottemlaeden beworben als verkaufer und wurde eingeladen zu einem gruppenvorstellungsgespraech bei esprit. ich hielt mein letzten betrieb ja fuer etwas durch geknallt, jetzt weiss ich es geht schlimmer.
geleitet wurde das gruppenvorstellungsgespraech vom regional manager victoria, der staat in dem ich lebe. er, etwas ergrautes haar, sueffisantes dauer laecheln im gesicht, hat allen ernstes uns erzaehlt wie grossartig esprit doch sei. "die groesste einzelhandels kette der welt sei esprit. wir sind die marke, die die meistens trenchcoats der welt herstellt." und, mir ist es in dem moment nich gelungen ein schmunzeln zu verkneifen, "esprit legt sehr grossen wert darrauf keinen hierarchischen betrieb zu fuehren. wisst ihr alle was das heisst? das heisst, dass ihr genauso mit dem storemanager befreundet seit, wie mit euren kollegen" ich musste darran zurrueck denken wie ich leibeigener meiner floormanagerin gewesen bin trainiert wie ein huendchen auf meinen namen. Lustig fand ich, dass ich selbt im englischen seinen schwulen unterton gehoert habe: “I remember your face Rafael.”und “have a great evening Rafael.” Ich wurde wie der musterschueler behandelt was bestimmt nicht nur an meinem vorwissen lag.
geleitet wurde das gruppenvorstellungsgespraech vom regional manager victoria, der staat in dem ich lebe. er, etwas ergrautes haar, sueffisantes dauer laecheln im gesicht, hat allen ernstes uns erzaehlt wie grossartig esprit doch sei. "die groesste einzelhandels kette der welt sei esprit. wir sind die marke, die die meistens trenchcoats der welt herstellt." und, mir ist es in dem moment nich gelungen ein schmunzeln zu verkneifen, "esprit legt sehr grossen wert darrauf keinen hierarchischen betrieb zu fuehren. wisst ihr alle was das heisst? das heisst, dass ihr genauso mit dem storemanager befreundet seit, wie mit euren kollegen" ich musste darran zurrueck denken wie ich leibeigener meiner floormanagerin gewesen bin trainiert wie ein huendchen auf meinen namen. Lustig fand ich, dass ich selbt im englischen seinen schwulen unterton gehoert habe: “I remember your face Rafael.”und “have a great evening Rafael.” Ich wurde wie der musterschueler behandelt was bestimmt nicht nur an meinem vorwissen lag.
Ich glaub echt, dass diese menschen, wenn sie zulang in solch einer welt leben, anfangen das zu glauben was sie erzaehlen. sozusagen gehirn amputiert mit einer prothese von esprit.
im grossen und ganzen sollte unser verkauferliches talent getestet werden. wir haben spiele geamacht wie unseren gegenueber zum verkauf anpreisen, und einzelne kleidungsstuecke hervorheben und beschreiben. 2 stunden ging das ganze. und ich war nich der einziege auslaender. eine chinesin, eine englaenderin und eine ungarin. neben mir gab es nur ein anderen jungen, der war aber recht rundlich und wirkte sehr proletarisch.
nja..mal sehen was draus wirt. koennte den job ganz gut gebrauchen.
Montag, 12. November 2007
Testblog
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